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Freizeithalle in Groß-Bieberau - der Test!!!!
Am 2. April beschloss unser Test-Team spontan, den in der letzten Ausgabe erwähnten Indoor-Spielplatz in Groß-Biberau zu prüfen. Alle drei Tester (David, 6 Jahre, Conor, 3 Jahre und Paul, auch 3 Jahre) spielten 2 ½ Stunden begeistert und kamen nur zwischendurch zu ihrem Basiscamp, um schnell etwas zu essen und ihren Flüssigkeitsbedarf zu decken. Wäre nicht der Redaktionsschluß gewesen, hätten sie dort wahrscheinlich auch die folgenden Tage verbracht. Einer der Tester fiel auf der Heimfahrt in einen komatösen Tiefschlaf, aus dem er erst am nächsten Morgen erwachte.
Unser Team ging aufgrund mangelhafter Vorbereitung von einer Anfahrt von ca. 30 min und ca. 40 km aus (Niedernhausen liegt ja in der Nähe, also bei Wiesbaden und ganz nah!!). Unser Autopilot leitete uns jedoch zu unserem Entsetzen über Darmstadt(!) und Roßdorf immer weiter auf's platte Land. Nur unserem immensen Vertrauen in die Technik ist es zu verdanken, daß wir die Zähne zusammenbissen und auch wirklich nach nur 55 Minuten in Groß-Biberau eintrafen, welches wirklich in der Nähe von Niedernhausen liegt, allerdings beim Odenwälder Niedernhausen! Wer gerne flotter fährt, schafft die Strecke in 45 Minuten, und das hört sich schon annehmbarer an...
Als wir endlich in die riesige Lagerhalle kamen, lautete mein schnell gefälltes Vorurteil, daß es den Testern "nur" mit Hüpfburgen sicher schnell langweilig werden würde. Das stimmte jedoch nicht: sämtliche Kinder fanden mühelos immer neue interessante Spielvarianten, während ihre Mütter - und natürlich auch Väter - sich gemütlich bei Kaffee und Kuchen unterhielten. Das im Prospekt versprochene Labyrinth fanden wir nicht, wohl aber die Trampolinanlage, den "Wabbel-Kletterberg" (echt spektakulär, auch für die größeren Kinder), die in eine Hüpfburg integrierte todesmäßige Riesenrutsche, eine kleinere Rutsche für zurückhaltendere Gemüter, ein Ballbad (kam bei den Testern gut an), Riesenbauklötze aus Schaumstoff und - vor allem - ewig viele Riesenhüpfbälle!! Die Kletterwand für Anfänger war wirklich nur für Anfänger, die beiden Tischtennisplatten fanden jedoch Anklang.
Es gibt zahlreiche und bequeme Sitzgelegenheiten, die Preise an der Bar sind moderat. Ein großer Milchkaffee kostet 1,80 €, ein 0,2 Apfelsaft einen Euro, und für einen halben Liter Apfelsaftschorle investiert man 2 Euro. Den Rahmkuchen (aufgetaut, nur 1 Euro) fanden die Tester eher staubig als rahmig, dafür war das Personal nett. Alles in allem: ein Besuch lohnt sich! Im Sommer sollen noch weitere Angebote wie z.B. Ponyreiten in einer Schlucht dazu kommen. Der Betreiber schilderte uns recht enthusiastisch seine weiteren Pläne, so daß wir sofort beschlossen, nach Groß. Bieberau umzuziehen, schon um in den Genuß des geplanten Bungee-Jumpens zu kommen...
Wir versichern hiermit unseren Lesern, daß objektiv getestet wurde und alle Testpersonen sich immer noch bei guter Gesundheit befinden.
Saskia Kewitz (Flüstertüte)